TANZ_TAUSCH BW

»Eine Utopie wäre, dass Tänzer*innen genauso gleichberechtigt als Arbeitnehmer*innen in der Gesellschaft wahrgenommen werden wie jeder andere Beruf auch. Ich habe den Eindruck, dass die Menschen allgemein sehr wenig über unseren Beruf und über unsere Ausbildung wissen. Sie wissen auch wenig von dem Prekariat, in dem wir leben. Selbst diejenigen, die in der Branche als Förder*innen, Veranstalter*innen oder Politiker*innen arbeiten, sehen Kunst häufig als Dekoration. Das hat sich in der Pandemie leider wieder gezeigt. Wir sind keine gleichberechtigten Angestellten oder Unternehmer*innen. Ich wünsche mir, dass wir unsere Stellung in der Gesellschaft ändern können und damit verbunden auch die Wertschätzung und den Respekt für unsere Berufsgruppe. Um dies zu erreichen, müssen wir bei uns selbst beginnen.«

— Kulturmanagerin Anika Bendel im Interview mit Tanznetz.de

Die Kulturmanagerinnen und TANZ_TAUSCH_PARTNERINNEN Anika Bendel, Nadja Dias, Aliki Schäfer und Laurence Nagel haben es sich zum Ziel gemacht, die Arbeitsbedingungen und Strukturen für in Baden-Württemberg produzierende Künstler*innen und Akteur*innen der Freien Szene zu verbessern und kreative Projekte umzusetzen. Im Fokus stehen Konzepte und Formate, die auf den Ruf nach mehr Nachhaltigkeit und Wirksamkeit künstlerischer Arbeit vor Ort reagieren und die Strahlkraft regionaler Arbeiten auch über die Landesgrenzen hinweg erhöhen sollen. An der Schnittstelle zwischen Spielstätten, Produktionshäusern, Künstler*innen und Produzent*innen entsteht ein neuer Raum für Vernetzung und Entwicklung, der individuelles wie kollektives Wachsen ermöglicht.

Büro für Performing Arts BW

Konzeption – Produktion – Distribution

Die Kulturmanagerinnen und TANZ_TAUSCH_PARTNERINNEN Anika Bendel, Nadja Dias, Aliki Schäfer und Laurence Nagel haben es sich zum Ziel gemacht, die Arbeitsbedingungen und Strukturen für in Baden-Württemberg produzierende Künstler*innen und Akteur*innen der Freien Szene zu verbessern und kreative Projekte umzusetzen. Im Fokus stehen Konzepte und Formate, die auf den Ruf nach mehr Nachhaltigkeit und Wirksamkeit künstlerischer Arbeit vor Ort reagieren und die Strahlkraft regionaler Arbeiten auch über die Landesgrenzen hinweg erhöhen sollen. An der Schnittstelle zwischen Spielstätten, Produktionshäusern, Künstler*innen und Produzent*innen entsteht ein neuer Raum für Vernetzung und Entwicklung, der individuelles wie kollektives Wachsen ermöglicht.

»Eine Utopie wäre, dass Tänzer*innen genauso gleichberechtigt als Arbeitnehmer*innen in der Gesellschaft wahrgenommen werden wie jeder andere Beruf auch. Ich habe den Eindruck, dass die Menschen allgemein sehr wenig über unseren Beruf und über unsere Ausbildung wissen. Sie wissen auch wenig von dem Prekariat, in dem wir leben. Selbst diejenigen, die in der Branche als Förder*innen, Veranstalter*innen oder Politiker*innen arbeiten, sehen Kunst häufig als Dekoration. Das hat sich in der Pandemie leider wieder gezeigt. Wir sind keine gleichberechtigten Angestellten oder Unternehmer*innen. Ich wünsche mir, dass wir unsere Stellung in der Gesellschaft ändern können und damit verbunden auch die Wertschätzung und den Respekt für unsere Berufsgruppe. Um dies zu erreichen, müssen wir bei uns selbst beginnen.«
— Kulturmanagerin Anika Bendel im Interview